VIBEKINGz

Könige werden nicht gemacht sondern geboren. Zur Not gebären sie sich in ihrem Idealismus selbst, so haben es zumindest die VIBEKINGz getan - eine königliche Familie von genau den Talenten, die es braucht, um den hiesigen Charts etwas mehr Seele einzuhauchen. Wir dürfen es auch urbanische Musik aus Deutschland nennen.Gründer der VIBEKINGz ist Patrick „Static“ Scheffler. Der 30 jährige Hamburger begann seine Musikkarriere als DJ in den angesagtesten Clubs in Deutschland.

Durch seine Kenntnisse als DJ, wurde er schnell zum Trendsetter von modernen Produktionen. Nebenbei ist Static als „Certifed Apple Logic“ Trainer unterwegs und unterrichtet an der Deutschen Pop, eine Media und Musik Akademie in Hamburg.In 2010 unterschrieb Static einen Verlagsvertrag bei BMG Rights Management und gründete die „VIBEKINGz Publishing“ Edition. Zu seiner Edition gehören die Autoren Markus „Gitdatbeats“ Utke, Jens „J-sun“ Fröhlich, Nitro, Jonathan „J.Storm“ Strom und Simon „Mistasy“ Michaelis.

 

Ein kleiner Auszug der letzten Aktivitäten:

  • 2006 - VIBEKINGz & Maliq - Like The Wind / This Letter
  • 
2007 - Kenneth Pratt aka K-Young (Singles: Please Me & Do It)
  • 2008 - Shai – Worldwide (Album)
  • 
2009 - TQ – Kind Of  Blue
  • 2010 - Co-Writings mit: Alex Geringas, Bernd Klimpel, Nathalie Tineo etc.
  • 2011 - Wunderschön von CJ Taylor (writing & pre-production)
  • 2012 -  SpaceBoyz (Singles: Picture That, Up Against The Wall, Crash The Party, Turn It Up, Back In The Days, Activity)
  • 
2013 - Album Produktion von "Bahar" (Singles: Medusa and Drank)
  • 2013 -  Co-Writing für den Kinofilm "Fack Ju Göhte"
 (mehr als 7 Millionen Zuschauer & #4 der erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten)
  • 2014 -  VIBEKINGz & Maliq – TBA, Nitro - TBA

 

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INTERVIEW:

• Welches Equipment setzt ihr momentan ein?

Patrick Scheffler (Static):
Akai MPC Renaissance, Yamaha Motif XS8, Roland Fantom, Access Virus TI 2, Alesis Andromeda, M-Audio Venom, Novation Ultranova, Korg R3, Yamaha DX-100, Banshee Talkbox, Genelec 8040, Yamaha NS10, Logic 9, Logic Pro X, Universal Audio 610 MKII, Technics SL1200 MK2, Shure SM7B, Neuman TLM 49, Softube Bundle, Slate Digital Bundle, ReFX Nexus, Soundtoys Bundle, diverse Gitarren

Markus Utke (Gitdatbeats):
Cubase 7, FL Studio 11, M-Audio Venom, Softube Bundle, Slate Digital Bundle

Jens Fröhlich (J-Sun):
Logic 9, Logic Pro X, Akai MPC Renaissance, Neumann TLM 49, Universal Audio 610 MK II, Softube, Slate Digital Plugins

Jonathan Storm (J.Storm):
Roland Jupiter 80, Banshee Talkbox, Roland GT8, Logic9, diverse Gitarren , Softube Bundle

Simon Michaelis (Mistasy):
M-Audio Key Studio 49i, Genelec 8030, Yamaha HS7, Shure SM7b, Softube Bundle, Slate Digital Bundle

• Wie nutzt ihr die MPC Renaissance?

Patrick Scheffler (Static):
Ich nutze die MPC Renaissance für typische Hip Hop Produktionen.  Sei es die Vintage-Modes für ein „Oldschool“ Gefühl oder die Repeat-Funktion für Snare-Rolls im Trap. Das Einspielen von Drums ist mit der MPC Renaissance sehr innovativ.

Jens Fröhlich (J’sun):
Die MPC Renaissance benutze ich sehr simple und banal, meistens für selbst eingesungene Sequenzen, welche ich durch das MPC-typische und wie ich finde hervorragende Spielgefühl in diverse Tracks einbaue.

• Analog oder digital?


Generell ist es bei uns ein Mix aus Beidem.

• Wie entsteht bei euch ein neuer Track?

Patrick Scheffler (Static):
Es ist immer unterschiedlich. Manchmal starte ich mit den Drums und daraufhin folgt alles Andere. Es könnte aber auch sein, dass ich erst eine Textidee habe und dann beginne die passenden Akkorde zu finden.

Jens Fröhlich (J-Sun):
Es gibt kein besonderes Schema nach dem ich vorgehe. Mal startet es mit einem geilen Sound, mal mit einer Melodie oder sogar Textpassage. Der Kreativität sind da keine Grenzen oder Vorgaben gesetzt.

Markus Utke (Gitdatbeats):
Meistens fange ich mit den Drums an und dann kommt mir währenddessen in der Regel schon eine Melodieidee.

Simon Michaelis (Mistasy):
Man sammelt Ideen, setzt sich zusammen und probiert immer wieder neue Sounds aus.

Jonathan Storm (J.Storm):
Entweder habe ich eine Melodie im Kopf und daraus entsteht ein Track oder ich erstelle erst ein Drum-Pattern und dabei kommt mir die Idee für eine Melodie.

Nitro:
Auf viele unterschiedliche Weisen. Es hängt immer davon ab, ob es ein Auftrag mit Vorgaben und Timeline ist, ob es ein Album Projekt ist oder eine vorhandene Idee die umgesetzt wird etc. Grundsätzlich wird entweder der gesamte Song oder die finalen Touchs im Studio gemacht.

• Habt ihr ein Instrument gelernt?

Jens Fröhlich (J-Sun):
Ich bin Autodidakt, habe mir in den jungen Jahren Akkorde am Klavier und der Gitarre selbst beigebracht, sodass daraus (halbwegs ☺ ) vernünftige Sachen raus kommen. Dennoch hätte ich Rückblickend gerne beide Instrumente von der Picke auf gelernt.

Jonathan Storm (J.Storm):
Klavier und Gitarre

Simon Michaelis (Mistasy):
Ich habe mich sehr früh an der Gitarre ausprobiert und versuch heute meine Fähigkeiten am Piano auszubessern. Also ja, insgesamt 8 Jahre Gitarrenunterricht.

Nitro:
leider nicht

Markus Utke (Gitdatbeats):
Gitarre

Patrick Scheffler (Static):
Ich hatte als Kind früher Gitarrenunterricht und habe mich auch mal mit Klavierunterricht beschäftigt. Ich würde aber nicht sagen, dass ich ein Instrument perfekt beherrsche. Ich bin da eher ein Autodidakt wie J-Sun.

• Das Musikbusiness wird immer härter. Wo seht ihr Chancen für Neueinsteiger, sich auf dem umkämpften Markt durchzusetzen?

Simon Michaelis (Mistasy):
Als Neueinsteiger ist es natürlich immer schwer durchzustarten, ganz egal auf welchem Markt man ist.  Ich denke es ist wichtig, dass man sich selbst treu bleibt und zu seiner Musik steht. Letztendlich entscheidet aber der Käufer über die „Größe“ einer Band. Aber eine Chance gibt es immer.

Jonathan Storm (J.Storm):
Man muss auf jeden fall innovative und frische Ideen haben, sowie ein gutes Netzwerk von Sängern & Sängerinnen.

Jens Fröhlich (J-Sun):
Grundsätzlich glaube ich, dass sich Qualität immer durchsetzt und auch schon immer durchgesetzt hat. Wenn Du etwas wirklich gut kannst wird man Dir auch zuhören. Durch die Möglichkeiten welche einem das Internet heute bietet, kann man viel schneller und leichter, viele Menschen erreichen und somit auch sein Netzwerk in die angestrebte Richtung erweitern und dadurch seinem Ziel einen Schritt näher kommen.

Patrick Scheffler (Static):
Die Chance für jeden Neueinsteiger liegt in der Unbefangenheit und Frische eines Einsteigers. Wenn man eine gewissen Qualität und einen eigenen Sound mitbringt,  sind alle Türen offen. Grundsätzlich, sollte man sich immer ein Team auf bauen und verschiedene Aufgaben verteilen.

Nitro:
Selbst ist der Mann/die Frau. Wenn man es alleine nicht schafft, dann schafft man es auch nicht mit einer halbherzigen (also jeder) Plattenfirma im Rücken.

Markus Utke (Gitdatbeats):
Es muss nicht immer die Neuerfindung der Musikgeschichte sein. Wer gut in dem ist was er macht und das auch verkörpert, wird seine Fanbase damit auch erreichen.

• Im Schnitt mehr als 100 Tracks pro Jahr. Ihr produziert laufend, teilweise Tag und Nacht ohne Pause. Euer Tipp gegen die Kreativblockade?

Markus Utke (Gitdatbeats):
Bei einer Blockade am besten abschalten und ein paar Tage komplett andere Musik hören als die Stilrichtung die mach gerade produziert. Dann kommt die Kreativität von alleine zurück.

Patrick Scheffler (Static):
Meine Kreativblockaden werden mit Basketball spielen und Fifa bekämpft ☺

Nitro:
Die gängigen Tipps wie gesund leben, genug schlafen, sich bilden, neues erleben, zwischendurch Abstand vom musizieren und vom alltäglichen Workflow etc. funktionieren immer ganz gut. Und wenn einen die Kreativblockade einmal gepackt hat, dann ist es halt so. Das ist das Berufsrisiko.

Jens Fröhlich (J-Sun)
Niemals verkrampfen und den Spaß an der Sache verlieren. Wenn man wirklich mal hängt und nicht weiterkommt, einfach gute Musik hören. Am besten die, die einen früher schon animiert hat Musik zu machen. Das löst bei mir die härtesten Blockaden.

Simon Michaelis (Mistasy):
Joggen gehen hilft immer bei mir.

Jonathan Storm (J.Storm):
Abstand gewinnen und sich eine Pause gönnen.

• Für wen würdet ihr gerne mal einen Song machen?

Jens Fröhlich (J-Sun):
Für sehr viele, um ehrlich zu sein. Ich kenne keine musikalischen Grenzen und mache alles was sich gut anfühlt und vor allem (für mein Ohr) gut anhört. Wenn ich es mir aussuchen dürfte: Da Michael Jackson leider nicht mehr Lebt (R.I.P) wäre es vorzugsweise Usher oder Beyonce´.

Nitro:
Lloyd, Method Man, Basta Rhymes, John Legend

Patrick Scheffler (Static):
Es gibt einige Künstler, für die ich gerne mal einen Song machen würde. Darunter fallen Mary J. Blige, D’Angelo, Dru Down, Eminem, Trey Songz und Sade. Vielmehr würde ich aber gerne mit anderen Produzenten /Songwritern mal eine gewisse Zeit im Studio verbringen. Meine Top 5 wären da: Teddy Riley, Quincy Jones, DJ Eddie F, Dr. Dre & Max Martin

Jonathan Storm (J.Storm):
Materia, Cro und Mariah Carey

Simon Michaelis (Mistasy):
Für Adele und am besten zusammen mit Ryan Tedder. Kann nur gut werden!

Markus Utke (Gitdatbeats):
French Montana, La Fouine und Booba

• Zukunft von Urban Music im Zeitalter von Trap und Twerk?

Jens Fröhlich (J-Sun):
Die Übergänge von Stilen sind ja heutzutage fließend. Wenn man sich auch mal die Rolle der so genannten R´n´B/ Hip Hop Künstler z.B im Dance./Pop Bereich ansieht, wird Urban Music immer und überall mit einfließen. Außerdem wird auch immer die Sparte der „echten“ Urban Music bestehen bleiben.

Jonathan Storm (J.Storm):
Wird sich wieder zurück entwickeln. (...back to the roots)

Nitro:
Glänzend! Solange die Urban Music sich immer wieder neu erfindet und sich erneuert, bleibt sie interessant und am leben. Die Snap Phase mit D4L, Fabo, Lil Jon etc. hat auch mehrere Jahre neuen Schwung hineingebracht und ein neues Fundament für interessante Songs im Hip-Hop-, R&B- und Pop-Bereich gebildet.

Simon Michaelis (Mistasy):
Kann ich ehrlich gesagt nur schwer beurteilen. Kenne mich eher im Dance und Pop-Bereich aus und da kennt man ja die Zahlen.

Markus Utke (Gitdatbeats):
Jede Era hat ihren Sound. Trap und Twerk haben auch definitiv ihre Daseinsberechtigung. Ich denke, dass wir so langsam zu dem Sound der Endneunziger / Anfang 2000er zurück kehren. But who knows ;-)
Patrick Scheffler (Static):
Wie Markus schon meinte, denke ich auch, dass jeder Sound / Style seine jeweilige Daseinsberechtigung in der jeweiligen Genre hat. Meiner Meinung nach geht es definitiv zurück zu den Wurzeln und dass Genre übergreifend. Da heutzutage jeder mit seinem Computer Musik machen kann, wird die Qualität wieder in den Vordergrund kommen. Handgemachte Musik, sowie der Sound von teuerem Outboard Equipment, wird in Zukunft wieder den Unterschied ausmachen.

• Was erwartet uns in Zukunft von euch?

Patrick Scheffler (Static):
Wir hoffen alle, dass noch ganz viel aus unserem Haus kommen wird.
Nachdem wir erfolgreich am Kino-Hit „Fack Ju Göhte“ mitgewirkt haben kommt am 30.10.2014 „Love Rosie“ in die Kinos. Ein weiterer Kinofilm indem wir vertreten sind.
Außerdem kommt in diesem Jahr noch die Single „Basskiller“ von Niels Van Gogh feat. Nitro und „Gossip Bitch“ von Bahar.

Jens Fröhlich (J-Sun):
Sehr viel. Aktuell arbeiten wir in sehr viele verschiedene Richtungen, mit und für viele verschiedenen Künstlern, Firmen und Medien aus allen Sparten.
Neben anstehenden Releases in 2014 (Dance Projekte), werden in 2015 viele tolle Projekte folgen unter anderem das lang ersehnte Album von BAHAR „Bullets of Love“ welches Ende Januar 2015 den Startschuss ins Jahr machen wird.

Jonathan Storm (J.Storm):
Ich hoffe noch einiges...

Simon Michaelis (Mistasy):
Ein Musikvideo und wie Jens schon meinte ein Album zusammen mit Ex-Monrose Mitglied „Bahar“, sowie ein Versuch beim Eurovision 2015 in Österreich zu punkten. Ist ja eh Wurst ;)

Nitro:
Breit gefächerte qualitativ hochwertige und vom herzen kommende Musik! Von winzigen lokalen Projekten über weltweite Major Veröffentlichungen.

Markus Utke (Gitdatbeats):
Hoffentlich eine ganze Menge gute Musik!

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